Bewusstes, integratives Atmen




Darunter versteht man eine Technik des verbundenen Ein- und Ausatmens. Ein- und Ausatmen gehen ohne Unterbrechung ineinander über. Diese Methode ist eine Weiterentwicklung des "Rebirthings" in starker Anlehnung an das HOLOTROPE ATMEN, welches von Stan.Grof in den USA entwickelt wurde. Sie setzt therapeutisches Wissen aus anderen körperzentrierten Therapieformen, wie sie etwa von W. Reich und A. Lowen konzipiert wurden, mit ein und bildet so einen Brückenschlag zur transpersonalen Psychotherapie (A.J.Sutich/St.Grof/A. Maslow).

Während die Atmung in praktisch allen Formen der körperzentrierten Psychotherapie eine wichtige Rolle spielt, wird sie nirgendwo so zentral eingesetzt wie bei der bewussten Tiefenatmung. Da der erste Atemzug den ersten selbstgesteuerten Überlebensvollzug des Menschen darstellt, gilt die Atmung als Grunderfahrung von SELBST und WELT.

Demnach manifestiert sich Unbewältigtes und Traumatisches aus frühen Lebensjahren in verspannten Atemmustern, die wieder mit Gefühlsblockaden und einengenden Denkprogrammen zusammenhängen. Blockierte Energie lässt sich über diese Atemtechnik lösen und alte, gestaute Gefühle, deren Verdrängung große Teile unserer Lebensenergie beansprucht, kommen dabei an die Oberfläche. Integratives Atmen öffnet den Zugang zu Erfahrungen und Heilprozessen, die für verbale Therapiemethoden verschlossen bleiben. Man kann damit eine Zeit bearbeiten, in der es noch keine Worte gab. In der Folge können bisher abgespaltene Teile unseres Wesens integriert und nutzbar gemacht werden. Daher wird diese Methode auch oft "INTEGRATIVES ATMEN" genannt.

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