Mobile psychologische und therapeutische Beratung




Die Zahl der Fehltage am Arbeitsplatz in Folge psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. „Burn-Out“ und Depressionen werden zur einer neuen Volkskrankheit. Als Grund für diese Entwicklung werden immer mehr steigende Anforderungen an das Personal – wie erhöhte Eigenverantwortung und verstärkte Flexibilität -genannt. Die Menschen klagen immer weniger Zeit für sich selbst und ihre Gesundheit zu haben, dies wird auch im sozialen und therapeutischen Bereich spürbar und erfordert vermehrt zunehmende Mobilität.

Ein MOBILES BERATUNGSSYSTEM im Bereich der Psychotherapie in Tirol ist mir nicht bekannt und scheint es auch noch nicht zu geben. Aus einer statistischen Übersicht zur Abdeckung der psychotherapeutischen Versorgung Tirols (TLP Report 09/So23) - herausgegeben vom Tiroler Landesverband für Psychotherapie, geht klar hervor, dass der Schwerpunkt einer therapeutischern Versorgung in Innsbruck Stadt und Innsbruck Land liegt (s.auch örtl.Telefonbuch) und die Bezirke und Täler größtenteils völlig unterversorgt sind. Besonders dort, wo Industrie angesiedelt ist , wie beispielsweise Reutte, Telfs oder Fulpmes etc. Laut dier Statistik hat sich in den Jahren 2000 - 2008 kaum etwas verändert.

Ein weiter Aspekt liegt darin, dass Berufstätige zwar leichter während ihrer Dienstzeit frei bekommen wenn ein Arztbesuch ansteht, aber eher schwieriger freigestellt werden, sollten sie während des Dienstes eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen müssen oder wollen. So steht also oft nur die Mittagszeit oder die Zeit kurz nach Dienstschluss zur Verfügung.

Auch lässt es sich leider immer noch leichter sagen „Ich muss zum Arzt“ als „Ich muss zur Psychotherapie“. Psychotherapie scheint von der Gesellschaft immer noch stigmatisiert zu sein und wird sehr oft mit dem Bereich „Psychiatrie“ verbunden der seinerseits stark anonymisiert ist. Andere wieder können aus verkehrstechnischen, krankheitsbedingten oder zeitlich-familiären Gründen (Kinder Familie, etc.) nicht nach Innsbruck fahren. So liegt es also nahe zu den Menschen zu fahren.

Da der Schwerpunkt der Praxis für Humanistische Psychotherapie unter anderem auch in der Organisation, im Angebot und der Veranstaltung von Seminaren liegt, braucht es auch oftmals vor einem Seminarbesuch den persönlichen Kontakt zu den Klienten und eine diagnostische Anamnese, welches über ein Telefongespräch hinausgeht. Aus oben genannten Gründen ist dies über eine mobile Beratung leichter möglich.

Diese und weitere Überlegungen haben nun dazu geführt, den Versuch einer mobilen Beratung ins Leben zu rufen und Menschen vor Ort aufzusuchen, die Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Um die Anonymität während einer mobilen Beratung zu gewährleisten, sind die Scheiben des Fahrzeugs verdunkelt, ein Ortswechsel möglich (wegfahren vom Arbeitsplatz oder Wohnort ) und die Firmenaufschrift ist auf dem Fahrzeug abnehmbar.

DIE OFFICE-VERSION DER MOBILEN BERATUNG
Der Frontstuhl, in der der Klient/Klientin Platz nimmt ist zum Therapeuten hin drehbar, nach hinten verstellbar, sodass Entspannungsinduktionen und Autogenes Training bequem durchführbar sind.

Information und Anfragen:
PHP-Praxis für Humanistischen Psychotherapie
Dr. Martin Gartner
Höttingergasse 32
Tel. +43 0650-9259727
E-Mail: dr.m.gartner@utanet.at